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Osteoporose und Säure-Basen-Haushalt

Knochen (und Zähne) sind spezialisierte Gewebe des Körpers mit hohen Kalziumgehalt. Osteoporose (Knochenschwund) bedeutet eine Verminderung der Knochenmasse und des Kalziumgehaltes des Knochens.

Zur Behandlung wird neben Bewegung die Zufuhr von kalziumhaltigen Nahrungsmitteln (zum Beispiel Milchprodukte) empfohlen. Osteoporose ist jedoch am geringsten verbreitet in Ländern, in denen am wenigsten Milchprodukte verzehrt werden.

Wodurch erklärt sich dieser Widerspruch?

Die Antwort liegt ganz wesentlich im Säure-Basen-Haushalt des Körpers und insbesondere des Blutes. In seinem Vortrag stellt Dr. med. Claus Görner, Facharzt für Diagnostische Radiologie und Innere Medizin, die Zusammenhänge des Stoffwechsels gut verständlich da und gibt differenzierte Empfehlungen zur Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose.

Kritisch beleuchtet werden die Empfehlungen der Fachgesellschaften (und der Nahrungsmittelindustrie) mehr Milchprodukte zur Behandlung und Vorbeugung von Osteoporose zu verzehren.

Der Vortrag findet am 19. Oktober um 19.30 Uhr im Konferenzsaal des Stauferklinikums statt. Der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

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© Freundeskreis Naturheilkunde 09.10.2017 21:51
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