Hier schreibt das Schwäbisch Gmünder Akkordeonorchester

Klassik um 11 – „Ein musikalischer Spaß“

  • Jonathan Hock konzertiert zusammen mit dem Schwäbisch Gmünder Akkordeonorchester auf seinem Fagott bei „Klassik um 11“ mit Titeln von Vivaldi und Carl-Maria von Weber.

Am Sonntag, 22. April 2018, lädt das Schwäbisch Gmünder Akkordeonorchester zu seinem Matinee-Konzert „Klassik um 11“ unter dem Motto „Ein musikalischer Spaß“ in den Festsaal des Predigers in Schwäbisch Gmünd ein. Als Solist konnte Jonathan Hock am Fagott gewonnen werden. Beginn ist um 11 Uhr.
Unter der musikalischen Leitung von Ulrich Hieber beginnt das Akkordeonorchester mit „Ouvertüre or Concerto Op.7“, von Giuseppe Sammartini. Gemäß dem Motto „Ein musikalischer Spaß“ erwartet hier das Publikum pure Spielfreude des Orchesters. Den ersten Höhepunkt setzt dann bereits Jonathan Hock am Fagott beim „Concerto in mi minore“ von Antonio Vivaldi. Bereits hier kommt die absolute Virtuosität des Solisten im Zusammenspiel mit dem Orchester zum Ausdruck. Der junge Solist, Student an der Musikhochschule Würzburg, ist mehrfacher Preisträger beim Musikwettbewerb „Jugend musiziert“ sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene und wurde auch beim Deutschen Tonkünstlerwettbewerb mehrfach mit ersten Preisen ausgezeichnet. Nach dieser ersten Kostprobe seines Könnens steht Wolfgang Amadeus Mozarts „Ein musikalischer Spaß“ auf dem Programm. Die Beinamen „Dorfmusikantensextett“ und „Bauernsinfonie“ sind etwas irreführend, denn die Zielscheibe des derben Spaßes sind zwar auch die aufführenden Musiker, in erster Linie aber dilettierende Komponisten, denen es sowohl an technischer Fertigkeit als auch an Einfällen mangelt und von denen Mozart sicherlich viele kannte. Die ursprüngliche Besetzung verlangt Streicher (2 Violinen, Viola, Bass) und zwei Hörner, wurde aber, wie übrigens alle Stücke des Konzerts, vom musikalischen Leiter Ulrich Hieber für Akkordeonorchester adaptiert. Anschließend kommen noch „2 Kontretänze“ von Mozart zur Aufführung, quasi als harmonische Wiedergutmachung. Den Abschluss und absoluten Höhepunkt des Konzerts bestreiten wieder Jonathan Hock am Fagott und das Orchester bei „Andante und Rondo ungarese“ von Carl Maria von Weber. Bei diesem Stück ist absolute Musikalität, Einfühlungsvermögen und hohe technische Präzision gefragt, und zwar sowohl vom Solisten als auch vom Orchester. Dieses Bravourstück für Fagott Solisten stellt höchste Ansprüche, denen sich Orchester und Solist stellen. Die Zuhörer dürfen sich auf diesen heiteren und freudigen musikalischen Ausflug zusammen mit Jonathan Hock und dem Schwäbisch Gmünder Akkordeonorchester freuen. Karten gibt es beim Schwäbisch Gmünder Akkordeonorchester (allen Spielern) und an der Tageskasse. Beginn ist um 11 Uhr im Festsaal des Predigers in Schwäbisch Gmünd.

© Schwäbisch Gmünder Akkordeonorchester 13.04.2018 07:53
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