Hier schreibt der Obst- und Gartenbauverein Schwäbisch Gmünd

Hauptversammlung des Obst- und Gartenbauverein Schwäbisch Gmünd 1884

Nicht wie in den früheren Jahren fand die Hauptversammlung am Sonntag-Nachmittag statt, sondern an einem Donnerstag-Abend. Die Vorstandschaft wollte damit den Mittgliedern nicht den Sonntagnachmittag nehmen und siehe da, es hatte sich gelohnt, der Saal im Streuobstzentrum war brechend voll.

Nach der Begrüßung durch Waltraud Burkhard nahm Alfred Gauger die Totenehrung vor. Gestorben waren im vergangenen Jahr 5 Mitglieder, zu deren Ehre sich alle von den Plätzen erhoben. Gabi Klaus, ebenfalls vom Vorstand, lies anhand von Bildern das vergangene Jahr Revue passieren. Die letzte Hauptversammlung fand im Tanzsportzentrum Disam statt. Das Gartenjahr begann im März mit einem Schnittkurs am Gmünder Sonnenhügel auf dem Hardt. Im April wurde mit Kindern eine Hecke im Weltgarten gepflanzt, der ebenfalls auf dem Hardt ist und den Kindern sehr viel Freude bereitete. Im Juni war ein Besuch auf dem Zeirenhof bei der Familie Zoller angesagt, diese Familie baut bei Alfdorf wieder die Alblinsen an. Im Juli dann ein Ausflug nach Haigerloch, wo zuerst ein Rosengarten besichtigt wurde, danach ging es in das dortige Panoptikum, die im vergangenen Jahr das Thema „Im Seniorenheim“ hatten. Im September war im Streuobstzentrum das Thema „Frühäpfel“ dran, aber was soll man zeigen und erklären, wenn es keine Äpfel gab, diese mussten, um dem Thema gerecht zu werden, auf dem Wochenmarkt gekauft werden. Oktober war dann Erntedank im Weltgarten und der Tag der Quitte wieder im Streuobstzentrum. Im Dezember fand die alljährliche Adventsfeier im Schönblick statt. Und dieses Jahr begann wieder mit einem Schnittkurs von Franz-Josef Klement und der traurige Teil war die Beisetzung des Ehrenvorsitzenden Gabriel Bernschütz.

August Ströbele vom Garten- und Friedhofswesen der Stadt Schwäbisch Gmünd, der in Vertretung von OB Richard Arnold gekommen war und dessen Grüße überbrachte. Er bedankte sich beim OGV-Schwäb.Gmünd für die geleistete Arbeit besonders im Himmelsgarten und hoffe, dass bei der kommenden Remstal-Gartenschau 2019 ebenso mitarbeite wie bei der letzten Gartenschau. Ströbele erklärte auch den Ablauf und ging kurz auf die Pläne der Stadt am Zeiselberg ein und erklärte auch den OGV-Mitgliedern warum manches so gemacht wurde, dass es Grund zur Diskussion gab. Mit den Worten “der OB braucht Euch“ beendete er seinen Beitrag. Er fügte noch an, ich wünsche Euch allen “Blüten überall und Ernten in Fülle“.

Kassier Maria Kurz verlas die Einnahmen und Ausgaben der Kasse im Einzelnen. Kassenprüferin Anita Albert bestätigte eine ordentliche und korrekt geführte Kasse an der nichts zu tadeln sei, die zweite Kassenprüferin Heidi Schuster war leider am Kommen verhindert. Vom Vorstand waren Waltraud Burkhard, Gabi Klaus und Maria Kurz wieder zu wählen, natürlich wurden sie mit Handzeichen, einstimmig wiedergewählt. Durch das altersbedingte Ausscheiden von 2 Ausschussmitgliedern, wurden Gerti Hübner und neu in den Ausschuss, Markus Aubele und Ulrike Mönch, ebenfalls einstimmig gewählt.

Dipl. Ing. agr. Franz Josef Klement machte einen Jahresrückblick auf das Gartenjahr 2017. Es war das kälteste seit vier Jahren, sehr trocken. Im Januar Dauerfrost. Der Frühling war sonnig und trocken. Der wärmste März und der kälteste April seit 16 Jahren und verehrende Spätfröste. Der Sommer war feucht warm und gewittrig. Der Juni trocken ab Juli dann kräftige Regenfälle, Rekordmengen an Regen, so in Berlin
167 l in 24 Stunden. Trotz des vielen Regens war mit 18°C im Durchschnitt der wärmste Sommer. Der Herbst viel Wind und Sturm. Nach einer wunderschönen Obstblüte kam der Frost und alles ist erfroren. Gurken und Tomaten litten an Pilzkrankheiten und Mehltau, die Obsternte bei uns viel nahezu ganz aus. Für dieses Jahr sei ein Super Obstjahr angesagt. Mit den Worten: Sollte es nicht so sein, werde ich Euch im nächsten Jahr erklären warum es so war. Mit diesen Worten beendete er seine Rückblick.

Alfred Gauger stellte noch das Jahresprogramm für 2018 vor, dass jedes Mitglied bereits erhalten hat und Gabi Klaus verlas noch ein Dankesschreiben von OB Richard Arnold, für die Spende zur Vesperkirche, für die bei der letzten Adventfeier gespendet wurde.
Rudi Arnold

© Obst- und Gartenbauverein Schwäbisch Gmünd 1884 16.04.2018 10:13
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