Wenn es dunkel wird

Paola Peretti ist eine starke Frau. Mit 15 Jahren erhielt sie die Diagnose, sie hat Morbus Stargardt, eine sehr seltene Makuladegeneration. Die 32-jährige weis, dass sie erblindet, trotzdem studiert sie Literatur, Philosophie und Journalismus. Seither schreibt sie für diverse Tageszeitungen. Nun ist ihr Romandebüt erschienen. „In der Nacht hör ich die Sterne“. Hierin beschreibt sie Mafaldas Leben, die langsam erblindet. Ihre Freundin ist die Schulhausmeisterin Estella, sie hilft ihr das Schicksal anzunehmen. Der Leser erlebt, wie es immer weniger Schritte werden, die Mafela übersehen kann. Ein Buch, das jeden erfreut, der es lesen kann. Michael Scheidle

„In der Nacht hör’ ich die Sterne“ von Paola Peretti, dtv, 18 Euro

Wie bei Oma

In diesem Buch werden die Lieblingsrezepte von sieben Oma´s aus verschiedenen Regionen in Württemberg, unter anderem auch dem Ostalbkreis, beschrieben. Nach jedem Bild und einer Personenbeschreibung folgen Lieblingsrezepte beziehungsweise Klassiker der Schwäbischen Küche, wie Sauerbraten, Dampfnudeln oder Pfitzauf. Zwar sind im Buch viele Bilder, die zeigen aber nicht alle die gekochten Gerichte, sondern teilweise auch Stillleben oder Ausschnitte aus den Küchen. Bei einigen Gerichten hätte ich persönlich ein Bild aber hilfreich gefunden. Die Optik des Buchs wirkt modern und gleichzeitig nostaligisch. Eine traumhafte Rezeptsammlung. Hoffentlich werden noch viele Oma´s gefunden, die so viel Freude am weitergeben ihrer Rezepte haben. Eva Barth

„Omas Küchen“ von

Kathrin und Ralph Schäflein, Silberburg-Verlag, 19,90 Euro

Schandfieber

In Rheinhessen kommt man am Namen Helge Weichmann nicht vorbei. Seine Lokalkrimis wurden mir mehrfach empfohlen, bevor ich schließlich das aktuellste Werk las.

Nach den ersten Seiten dachte ich, ohje, so ein Historienhintergrund ist gar nichts für mich. Doch dann begann auch schon die Geschichte. Ich war hier ziemlich schnell gefangen in der Materie. Da wunderte es dann auch nicht, dass ich genau vier Abende benötigte, um das Buch auszulesen. Das Kopfkino war wirklich sehr realistisch und zog mich so in den Bann, dass ich jeden Satz wissen wollte, wie es weitergeht. Die Story ist tatsächlich sehr gut gesponnen und auch für Nicht-Rheinhessen interessant. Antje Freudenthal

„Schandfieber“ von Helge Weichmann, Gmeiner Verlag, 13 Euro

Wenn es dunkel wird

Paola Peretti ist eine starke Frau. Mit 15 Jahren erhielt sie die Diagnose, sie hat Morbus Stargardt, eine sehr seltene Makuladegeneration. Die 32-jährige weis, dass sie erblindet, trotzdem studiert sie Literatur, Philosophie und Journalismus. Seither schreibt sie für diverse Tageszeitungen. Nun ist ihr Romandebüt erschienen. „In der Nacht hör ich die Sterne“. Hierin beschreibt sie Mafaldas Leben, die langsam erblindet. Ihre Freundin ist die Schulhausmeisterin Estella, sie hilft ihr das Schicksal anzunehmen. Der Leser erlebt, wie es immer weniger Schritte werden, die Mafela übersehen kann. Ein Buch, das jeden erfreut, der es lesen kann. Michael Scheidle

„In der Nacht hör’ ich die Sterne“ von Paola Peretti, dtv, 18 Euro

Wie bei Oma

In diesem Buch werden die Lieblingsrezepte von sieben Oma´s aus verschiedenen Regionen in Württemberg, unter anderem auch dem Ostalbkreis, beschrieben. Nach jedem Bild und einer Personenbeschreibung folgen Lieblingsrezepte bzw. Klassiker der Schwäbischen Küche, wie Sauerbraten, Dampfnudeln oder Pfitzauf. Zwar sind im Buch viele Bilder, die zeigen aber nicht alle die gekochten Gerichte, sondern teilweise auch Stillleben oder Ausschnitte aus den Küchen. Bei einigen Gerichten hätte ich persönlich ein Bild aber hilfreich gefunden. Die Optik des Buchs wirkt modern und gleichzeitig nostaligisch. Eine traumhafte Rezeptsammlung. Hoffentlich werden noch viele Oma´s gefunden, die so viel Freude am weitergeben ihrer Rezepte haben. Eva Barth

„Omas Küchen“ von

Kathrin und Ralph Schäflein, Silberburg-Verlag, 19,90 Euro

Schandfieber

In Rheinhessen kommt man am Namen Helge Weichmann nicht vorbei. Seine Lokalkrimis wurden mir mehrfach empfohlen, bevor ich schließlich das aktuellste Werk las. Nach den ersten Seiten dachte ich, ohje, so ein Historienhintergrund ist gar nichts für mich. Doch dann begann auch schon die Geschichte. Ich war hier ziemlich schnell gefangen in der Materie. Da wunderte es dann auch nicht, dass ich genau vier Abende benötigte, um das Buch auszulesen. Das Kopfkino war wirklich sehr realistisch und zog mich so in den Bann, dass ich jeden Satz wissen wollte, wie es weitergeht. Die Story ist tatsächlich sehr gut gesponnen und auch für Nicht-Rheinhessen interessant. Antje Freudenthal

„Schandfieber“ von Helge Weichmann, Gmeiner Verlag, 13 Euro

© Gmünder Anzeiger 15.01.2019 15:40
139 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?