Auf geht’s zur Remstalgartenschau

Viele Besucher bei Eröffnung – trotz schlechten Wetters
  • Maskottchen Remsi begeistert die Kleinen. Foto: tom
  • OB Arnold in Gmünd. Foto: tom
  • Rundgang im Essinger Schlosspark Foto: je
  • Fahnen in Lorch. Foto: tom
  • Das erste Ostalbvesper. Foto: hoj

Lange musste man warten, aber jetzt ist es endlich geschafft – die Remstalgartenschau geht an den Start. Nach der offiziellen Eröffnung in Schorndorf haben nun auch die Gemeinden im Ostalbkreis nachgezogen.


Ostalbkreis.
53.000 Hektar – „die größte Gartenschau, die es je gab“: Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann freute sich am Freitagnachmittag, diese Schau im Remstal eröffnen zu können. Das sagte er vor einer großen Menschenmenge auf dem Schorndorfer Marktplatz bei der zentralen Feier.

Kretschmann lobt auch den zweiten Superlativ dieser Remstalpräsentation: Es ist die erste interkommunale Gartenschau, an der 16 Kommunen teilnehmen, alle Städte und Gemeinden an der Rems zwischen Essingen und Remseck. Der Ministerpräsident lobt das Zusammenwirken der Partner: „Keine hat versucht, den anderen die Butter vom Wecka zu kratza.“

Eröffnungsfeier in Essingen

Einen Tag nach der offiziellen Eröffnung der Remstal-Gartenschau in Schorndorf hat die Gemeinde Essingen mit einem großen Fest ihren Teil der Gartenschau eröffnet. Aufgrund der Witterung musste die Eröffnung kurzfristig in die Remshalle verlegt werden, was der guten Stimmung aber keinen Abbruch tat. Neben vielen interessierten Bürgern waren auch zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gekommen, um bei diesem nicht nur für Essingen wichtigen Ereignis dabei zu sein.

In Mögglingen war am Samstag in der Mackilohalle die Eröffnung. Hier lädt die Remsaue zum Entspannen ein, es gibt den Duftrosengarten, den Staudengarten und Steingarten. Ein Aussichtsturm am Waldsaum kommt dazu. Ein Höhepunkt wird dabei vom 27. Mai bis 2. Juni die so genannte Mögglinger Highlightwoche in und um die Mackilohalle sein, bei der ein abwechslungsreiches Programm geboten wird.

Trotz des kühlen Wetters waren am Sonntag zahlreiche interessierte Besucher zur Einweihung des Böbinger Bürgerparks gekommen. Böbingens Bürgermeister Jürgen Stempfle zeigte sich stolz auf die fünf Hektar große Erholungsfläche, die sich als „die grüne Lunge Böbingens“ und gleichzeitig als verbindende Ebene zwischen Ober- und Unterböbingen präsentiert. Der Park mit den Wiesen an der Klotzbachaue soll ein nachhaltiger Treffpunkt und Ort der Begegnung für alle Generationen, als auch ein Ort der Ruhe und Erholung sein.

Das erste Ostalbvesper fand am Sonntag guten Anklang. Nach Böbingen folgen hier die anderen Gemeinden: „Weitere Ostalbvesper gibt’s am 17. Mai in Essingen, am 30. Juni in Mögglingen, am 14. Juli in Gmünd sowie am 25. Juli in Lorch, jeweils um die Mittagszeit.“

Rund 1000 Besucher waren in Gmünd am Sonntag bei der Eröffnung der Remstal-Gartenschau. Die Landesgartenschau 2014 ist hier noch in guter Erinnerung. Klaus Pavel: „2014 wirkt bis heute nicht nur in Schwäbisch Gmünd nach.“ Die Remstal-Gartenschau habe von der Erfahrung profitiert. Es sei außergewöhnlich, was die fünf Städte und Gemeinden im Kreis von Essingen bis Lorch zu bieten haben.

Die Erlebnisgärten stehen in Schwäbisch Gmünd im Mittelpunkt. Zwölf verschiedene Gärten laden zum Erkunden ein.

Auch in Lorch wurde am Sonntag die Gartenschau eröffnet und der neue Schillerplatz und der Remsgarten geschaffen. Leider musste wegen des Regens in die Halle ausgewichen werden. Lorch habe zehn Jahre lang geplant und gebaut, um Teil der Remstal-Gartenschau zu sein, sagte Bürgermeister Karl Bühler . „Heute wollen wir einen unserer aufwendigsten und umfangreichsten Beiträge zum Perlenband des Remstals der Öffentlichkeit übergeben.“

gt/sp/kust

© Gmünder Anzeiger 14.05.2019 15:28
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