Hier schreibt der Schwäbische Albverein OG Aalen

Begeistert vom Mundartabend

Musik, Märchen, Gedichte und Witze – und das alles auf Schwäbisch – waren die Zutaten für einen amüsanten und vergnüglichen Abend des Schwäbischen Albvereins im Sängerheim Hofherrnweiler.
Nachdem noch Tische und Stühle dazu gestellt wurden, um die vielen Zuschauer unterzubringen, konnte Monika Hartmann ihre Gitarre zur Hand nehmen und die Gäste mit „Mutters Stübele“ begrüßen. Interessantes und witziges über die Schwaben und ihre Eigenheiten, ihre innige „Abneigung“ gegen die Badener wurden humorvoll thematisiert. „Ein Stück vom Paradies“ sei Aalen, diese Liebeserklärung von Hedwig Wahl verlas Jurita Jablonski. Ingrid Raschka schränkte die Idylle ein, indem sie das schottische Märchen von den zwei Taschendieben kurzerhand mit allerlei Lokalkolorit nach Hofherrnweiler verlegte. Mit Geschichten und Witzen über die Schwaben und die Badener unterhielt Ute Hommel, die auch durch das Programm führte.
Und weiter ging es Schlag auf Schlag. Über die Probleme des Alters, die Notwendigkeit ein „Teschtament“ zu machen, über verschiedene Berufe und deren Besonderheiten – zu allem hatten die Vortragenden etwas zu sagen. Das Konzept, vorwiegend Eigengewächse des Albvereins zu Wort kommen zu lassen, ging voll auf. So brachte auch Edda Wahl mit der „Ofallversicherung“ den Saal zum lachen: Eine trauernde Witwe erhält 40 000 Mark von der Versicherung, weil ihr Mann, ein Holzfäller, vom Baum erschlagen wurde. „Und meiner springt davon!“ entfährt es der neidischen Nachbarin.
Monika Hartmann animierte die Gäste zum Mitsingen und ließ den Abend mit einem gemeinsamen Lied ausklingen. Und ein Fazit stand fest: „Das machen wir nächstes Jahr wieder!“

© Schwäbischer Albverein OG Aalen 30.11.2019 09:13
638 Leser
Ist dieser Artikel lesenswert?